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HEM Berichtswesen Branchenwissen
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Branchenwissen

Experten aus unserem Team und aus den Reihen unserer Geschäftspartner informieren an dieser Stelle über branchenspezifische Themen, Fakten und Entwicklungen. Unser Ziel ist es, Ihnen tiefer gehende Einblicke in unsere thematisch breitgefächerte Geschäftswelt zu gewähren und Sie über interessante Trends und neue Produkte & Technologien auf dem Laufenden zu halten.




Die markttransparenzstelle
für Kraftstoffe


Die Markttransparenzstelle für Kraftstoffe, kurz MTSK, wurde 2013 vom Bundeskartellamt ins Leben gerufen. Der Zweck der MTSK ist es, die Stellung des Verbrauchers deutlich zu verbessern und „unzulässige Verdrängungsstrategien und einen Missbrauch von Marktmacht“[1] zu verhindern.

Seit dem 31. August 2013 sind per Gesetz alle Tankstellenbetreiber in Deutschland  verpflichtet, jede Preisänderung der 3 Hauptprodukte E10, Super und Diesel innerhalb von 4 Minuten elektronisch an die MTSK zu übermitteln. Nur wenige, sehr kleine Tankstellen sind von dieser Pflicht ausgenommen. Die erhaltenen Preise leitet die MTSK sofort an die Verbraucherinformationsdienste, kurz VID's, weiter. Das sind Serviceanbieter, wie bspw. clevertanken.de, Benzinpreis.de oder mehr-tanken.de, welche die Preise dann auf ihren Internetseiten und Smartphone Apps veröffentlichen.

Dem Tankkunden wird es ermöglicht, vor jedem Tankvorgang über das Internet per Computer oder Smartphone den günstigsten Anbieter in seiner Umgebung zu ermitteln. Dadurch wird die vollständige Preistransparenz auf dem deutschen Tankstellenmarkt annähernd in Echtzeit erreicht. In keinem anderen Geschäftsbereich sind die Preise der einzelnen Anbieter derart komfortabel zu vergleichen.






Der Präsident des Bundeskartellamtes, Andreas Mundt; zieht eine positive Zwischenbilanz: „Die Markttransparenzstelle hilft den Autofahrern, die günstigste Tankstelle zu finden. Dies hilft zum einen dem Verbraucher ganz konkret, Geld zu sparen. Und zum zweiten erhöht ein solcher Preisvergleich den Druck auf die Mineralölkonzerne, wettbewerbskonforme Preise zu setzen. Wir appellieren an die Verbraucher, das Instrument auch zu nutzen, damit es seine volle Wirkung entfalten kann.“[2]

 

Das wird bei HEM genauso gesehen. Schon vor Einführung der gesetzlichen Pflicht hat HEM seine Preise aus freien Stücken an den Verbraucherinformationsdienst „clevertanken.de“ übermittelt, um die Vergleichbarkeit der Kraftstoffpreise für den Verbraucher zu verbessern.


Fazit des Autors: „Den günstigsten Preis finden, heißt HEM finden!“

Philipp Franik

HEM Mitarbeiter seit Januar 2014
im Performance Management

 

 



[1] http://www.bundeskartellamt.de/DE/Wirtschaftsbereiche/Mineral%C3%B6l/MTS-Kraftstoffe/mtskraftstoffe_node.html

[2] http://www.bundeskartellamt.de/SharedDocs/Meldung/DE/Pressemitteilungen/2014/27_11_2014_EinJahrMTS-K.html






Wie entstehen Benzinpreise?

Die Preise von Kraftstoffen an Tankstellen unterliegen vielen unterschiedlichen Faktoren. 

Benzin und Diesel wird aus Rohöl hergestellt, das auf den Weltmärkten in US $ gehandelt wird. Der Preis dafür resultiert leider nicht nur aus den tatsächlichen Herstellungskosten, sondern wird erheblich von Spekulanten beeinflusst und ist deshalb starken Schwankungen ausgesetzt. Wird das Rohöl nach Deutschland eingeführt, muss der in US $ festgelegte Preis zunächst in Euro umgerechnet werden. Der hierfür gültige Wechselkurs unterliegt ebenfalls täglichen Schwankungen. Im nächsten Schritt verarbeiten Raffinerien in Deutschland das Rohöl zu Benzin und Diesel. Auch der Preis für diese Raffinerieleistung ist mal höher und mal niedriger. Als Tankstellenbetreiber kaufen wir Kraftstoff, der von Raffinerien kommt. Steigende Preise sind für uns genauso ärgerlich, wie für unsere Kunden. Glücklicherweise werden schwankende Preise aber nicht direkt an den Kunden weitergegeben, sondern durch Wettbewerb abgefedert und etwas verzögert. Preisschwankungen kommen somit immer verspätet bei den Kunden an. Dies gibt ihm Zeit, sich über Preise zu informieren und noch vor einer Preissteigerung zu tanken.


Der größte Faktor beim Verkauf von Kraftstoff sind allerdings die Steuern und Abgaben die an den Staat gezahlt werden müssen. Das allein macht Benzin rund dreimal so teuer, wie es aus der Raffinerie kommt, denn in Deutschland besteht der Benzinpreis zum größten Teil aus Steuern. Wenn man diese Steuern vom Benzinpreis abziehen würde, wäre Deutschland eines der Länder in Europa mit dem günstigsten Kraftstoffpreis. Aber das können wir natürlich nicht. Ein weiterer Faktor, ist die lokale Wettbewerbssituation, die zu starken und schnellen Preisschwankungen führen kann, ohne dass sich der Einkaufspreis geändert hat. Von diesen Schwankungen können Kunden durchaus profitieren. Außerdem sendet jeder Kunde der bei HEM günstiger tankt, ein klares Signal an die großen Anbieter auch Ihre Preise zu senken und unterstützt uns im Wettbewerb um günstige Preise. Der ADAC hat dies erkannt und empfiehlt deshalb, beim Tanken auf jeden Cent zu achten. Für HEM Tankstellen ist es wichtig, allen Autofahrern gute Kraftstoffpreise anzubieten. Deshalb würden wir uns freuen, wenn wir Sie insgesamt mit unserem Angebot und unseren Preisen für PKW Diesel/Super/E10 überzeugen können.

Trends IM überblick

Kaffee und Kaffeespezialitäten

Kaffeeautomat

Der Mediziner Leonhart Rauwolf schrieb erstmalig 1585 ausführlich in seinem Reisebericht über das Getränk, das er auf seiner Expedition im Orient kennengelernt hatte. Schon damals beschrieb er Kaffee als schwarze Tinte, die dienlich für den Magen sei [1]. Seither wird der Kaffee in zahlreichen Studien und Forschungen in den Gebieten Produktion, Konsum und Märkte auf den Prüfstand gestellt.

Im Jahr werden heute durchschnittlich 140 Millionen Sack Kaffee à 60 kg rund um den Äquator geerntet und tendenziell nimmt die Nachfrage nach Kaffee seit Jahren weltweit kontinuierlich zu.

Deutschland ist ein wichtiger Handels- und Umschlagsplatz für Kaffee. Hier wird er weiterverarbeitet, veredelt, exportiert [2] und natürlich auch konsumiert.

Kaffee ist seit vielen Jahren das beliebteste Getränk der Deutschen, vor Wasser und Bier. Der Deutsche trinkt pro Jahr etwa 160 Liter Kaffee, was ungefähr der Füllmenge einer Badewanne entspricht.

Wenn man Gastronomie und privaten Verbrauch zusammen anschaut, ist auch heute noch der Filterkaffee die meist getrunkene Kaffee-Variante. Trotz seines Klassikerstatus ist der Filterkaffee-Konsum allerdings leicht rückläufig. Genauso sieht es mit dem Instantkaffee aus. Kaffeepads oder Kapseln sind durch die schnelle und unkomplizierte Zubereitung auf Rang zwei der aktuell beliebtesten Kaffeegetränke aufgestiegen. Kaffeekapseln werden von vielen Verbrauchern aus Umweltgründen abgelehnt, trotzdem steigt der private Verbrauch im 2-stelligen Bereich.[3] [4]

Besonders die jüngere Generation prägt heute den Kaffeekonsum. Der „Coffee to go“ eroberte durch zahlreiche Coffeeshops wie z.B. Starbucks zunächst die Großstädte und ist längst landesweit zum Trend geworden. Das außer Haus beliebteste Kaffeegetränk der Deutschen ist Bohnenkaffee aus ganzen Kaffeebohnen, die vor der Zubereitung frisch gemahlen werden. Durch die Weiterentwicklung der Kaffeemaschinen und der Zubereitungsarten von Kaffee gibt es für den Kunden von heute eine große Auswahl an unterschiedlichen Kaffeespezialitäten. Espresso, Cappuccino, Latte Macchiato und Café au Lait sind national verbreitet, äußerst beliebt und überall auch „to go“ erhältlich.

Bei allen neuen Trends und Veränderungen sind Qualität und Genuss immer von höchster Priorität für den Kunden. Fair gehandelte Produkte und Bioqualität spielen für eine kleine spezielle Zielgruppe eine wichtige Rolle und führen daher auch noch in absehbarer Zeit ein Nischendasein.

Der Trend zu immer größeren Kaffeeportionen schwappt langsam aus den USA nach Europa. Man könnte meinen, dass mit der immer noch steigenden Beliebtheit von Kaffee auch gleichsam der Konsum von immer größeren Portionen zunimmt. Der 400 ml Coffee to go oder die 450 ml Kaffeespezialität wird auch in Deutschland inzwischen gern und vielerorts mitgenommen.









Ein kleiner Trend, der augenblicklich eher stagniert, sind die immer neuen Flavors, wie Haselnussaroma oder Karamellaroma etc., die es inzwischen sogar in zuckerfreien Varianten gibt. Diese zusätzlichen Geschmacksrichtungen sind bei der breiten Masse von Kaffeekonsumenten allerdings noch kein Thema und bleiben so bisher einer kleinen, experimentierfreudigen Kundenschicht vorbehalten.

Die „Süddeutsche Zeitung“ meldete unlängst den neuen Trend: „Cold Brew“ – übersetzt in etwa „kalt gebrüht“. Das gemahlene Kaffeepulver zieht dabei bis zu 24 Stunden in kaltem Wasser und ergibt einen konzentrierten Kaffee ohne Säuren, der anschließend kalt mit Wasser, Eiswürfel oder Milch gemischt wird.[5]

Nicht nur die verschiedenen Aromen verfeinern den Kaffee, auch ein Kaffee-Tee-Gemisch wird ein immer beliebterer Trend der Deutschen. Hierbei werden 3 Teile Kaffee und 7 Teile Tee vermengt, mit heißem Wasser aufgefüllt und ziehen gelassen. Ein Trend, der in jedem Coffeeshop mittlerweile zu finden ist. Die Teesorten werden mit dem Kaffee abgestimmt. Zimttee mit Kaffee ist eine der beliebtesten Mischungen.[6]

Für die Tankstelle ist und bleibt Kaffee ein sehr interessantes Geschäft. Bei HEM im Bistro Vital wird jeder Kaffee mit viel Liebe und höchsten Qualitätsansprüchen für unsere Gäste in vielen Varianten mit frisch gemahlenem Kaffee und Frischmilch zubereitet.

Recherchiert von:
Franziska Saft, Auszubildende bei der Holborn Europa Raffinerie seit 2014
Nicole Baetke, HEM Mitarbeiterin seit 1997
Dirk Fricke, HEM Mitarbeiter seit 2005

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[1] R. Keser: Der Kaffee kommt nach Europa,
http://www.geschichte-kaffee.de/html/kaffee3.html (Stand:12.11.2015,11:15)

[2] Deutscher Kaffeeverband e.V. : Welthandel,
http://www.kaffeeverband.de/kaffeewissen/vom-roh-zum-roestkaffee/handel/welthandel (Stand: 11.11.2015; 10:00)


[3] Spiegel Online: Beliebtestes Getränk (04.04.2013): Kapsel-Kaffee wird immer populärer,
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/kaffee-ist-das-beliebteste-getraenk-der-deutschen-a-892609.html, (Stand:12.11.2015, 10:15)

[4] Kathrin Stein: Ganz schön abgebrüht (18. Juni 2015, 15:06),
http://www.sueddeutsche.de/stil/sommer-getraenke-ganz-schoen-abgebrueht-1.2522372, (Stand: 12.11.2015, 09:30)

[5] JMH: Neue Trends bei Kaffeegetränken (10.03.2014, 07:46) ,
http://www.engeltec.de/news/kalter-kaffee-iced-coffee__89.htm (Stand:12.11.2015, 10:25)

[6] Tom: Kaffee Trends 2015 (15.12.2014),
http://medizin-aspekte.de/kaffee-trends-2015-_56206/ (Stand:12.11.2015, 10:39)

 










Explosionsgefahr an Tankstellen

An Tankstellen gilt ein strenges Rauchverbot. Die Benutzung von Streichhölzern und Feuerzeugen ist ebenso verboten. Im Grunde genommen ist jeder Umgang mit offenem Feuer an Tankstellen untersagt. Warum? An Tankstellen entwickeln sich Benzindämpfe, die ebenso leicht entzündlich sind wie flüssiges Benzin. Es passiert auch immer wieder, dass beim Tankvorgang einige Tropfen verschüttet werden und sich diese auf dem Boden sammeln.

 

Doch warum auch das Telefonieren mit dem Handy verboten ist, ist für viele Kunden ein ungeklärtes Mysterium. Elektronik, die durch die Handy-Strahlung, wie im Krankenhaus oder im Flugzeug, beeinflusst werden kann gibt es nicht. Vielmehr ist es so, dass ein herausfallender Akku theoretisch Benzindämpfe entzünden könnte. Sollte ein Mobiltelefon auf den Boden fallen, besteht die Gefahr, dass der Akku herausspringt und Funken entstehen.  Allerdings ist ein solcher Vorfall bisher nicht bekannt.[1] Zudem ist die Explosionsgefahr durch herausfallende Handyakkus in den vergangenen Jahren deutlich gesunken. Mittlerweile sind die Akkus moderner Mobiltelefone so robust gebaut, dass sie durch einen Aufprall kaum Schaden nehmen. Auch verfügen die Telefone über versenkte Kontaktpunkte, was die Gefahr des Kurzschlussrisikos und der Funkenbildung senkt und die Spannung ist ebenfalls wesentlich geringer als noch vor 10 oder 20 Jahren. Bei den meisten Smartphones ist der Akku ohnehin fest im Gerät verbaut und kann nicht herausfallen.[2] Grundsätzlich ist das Herausnehmen des Telefons und Telefonieren im Außenbereich der Tankstellen untersagt. Man darf das Handy in der Tasche lassen und es muss auch nicht ausgeschaltet werden. Wer telefonieren muss, kann dies natürlich im Shopgebäude oder in seinem Auto erledigen.


[1] Vgl. N24: Deshalb darf an Tankstellen nicht telefoniert werden (05.11.2013),

http://www.n24.de/n24/Nachrichten/Auto-Verkehr/d/3785098/deshalb-darf-an-tankstellen-nicht-telefoniert-werden.html (Stand: 19.11.2015, 11:37)

[2] vgl. Mario Hommen: Tanken: Mythen und Wahrheit (11.05.2015),

http://www.pkw.de/ratgeber/autonews/tankmythen (Stand: 19.11.2015, 11:53)


Ein anderer Mythos ist, dass Autos, wie es aus vielen Actionfilmen bekannt ist, brennen und explodieren. Diese Special Effects spiegeln jedoch nicht die Realität wieder und halten viele Ersthelfer davon ab im Ernstfall zu helfen. Bei einem Extremunfall, wie einem Fahrzeugbrand, bleibt in Wirklichkeit genügend Zeit, sich selbst oder verletzte Insassen in Sicherheit zu bringen, denn brennende Autos können nicht explodieren.

Eine Explosion kann nur dann zu Stande kommen, wenn sich Benzindämpfe und Sauerstoff in einem geschlossenen Raum vermischen. Dieses ist bei heutigen Autos nicht möglich. Zwar kommt es in Deutschland jährlich zu rund 40.000 Fahrzeugenbränden, allerdings sind hierfür meistens technische Probleme im Motorraum verantwortlich, z.B. Kabelbrände, überhitzte Bremsen oder elektronische Probleme.[3]

Sollte ein Fahrzeug brennen, dann ist für die Insassen, die schnell ansteigende Temperatur, welche innerhalb von sechs Minuten auf über 100 Grad steigen kann, die größte Gefahr. Ein weiteres Problem ist, dass die Sauerstoffkonzentration rapide abnimmt und zeitgleich die Kohlenmonoxid-Werte schnell zunehmen, sodass eine Erstickung droht. Daher hat die Rettung von Personen, die nicht mehr die Kraft besitzen, sich eigenständig aus einem brennenden Fahrzeug zu befreien, die oberste Priorität. Vor eigenen Löschversuchen sollte auf jeden Fall erst die Feuerwehr verständigt werden, denn oftmals sind schwere Lösch- und Rettungsgeräte notwendig, um das Feuer zu löschen. Die Hitzeentwicklung ist meist bereits so stark, dass man sich dem brennenden Fahrzeug nicht mehr ohne Schutzkleidung nähern kann.[4]


[3] vgl. Feuerwehr Bernbach: Kann ein Auto explodieren?,

http://feuerwehr-bernbach.de/neuigkeiten-lesen/items/tipp-explodierende-autos.html (Stand: 19.11.2015, 14:15)

[4] Felix Rehwald: Keine Panik: „Brennende Autos explodieren nie“ (27.04.2005, 11:13)

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/keine-panik-brennende-autos-explodieren-nie-a-353649.html (Stand: 19.11.2015, 14:09)


Recherchiert von
Timo Schirmacher
Dualer Student bei der Deutschen Tamoil GmbH seit 2012

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